| Rückblick Triathlon und Quadrathlon auf das Jahr 2009 | Rückblick 2009 |
2009 konnten besonders die im Vorjahr erfolgreichen Frauen wie Christine Liebendörfer, Judith Preuß und Ilka Jäkel nicht an die Erfolge anknüpfen. Während Christine und Judith Nachwuchs bekamen, trat Ilka etwas kürzer. Gemessen an den Platzierungen im Dachtuning-Triathlon-Cup von MV und diversen anderen Topleistungen war 2009 trotzdem ein erfolgreiches Jahr für die HSG Triathleten.
Am Triathlon-Cup 2009 mit 12 Wettkämpfen beteiligten sich 14 Sportfreunde. Alfred Mahnke M60 erkämpfte sich bei 11 Teilnahmen mit 536 Punkten Platz 3. Sowohl beim Duathlon (5/30/5) als auch beim Triathlon über die olympische Distanz (1,5/40/10) errang er in seiner AK den Landesmeistertitel. Dies zeigt, dass die Knie-OP von 2008 erfolgreich verlaufen ist. Ende Oktober feierte Alfred Mahnke seinen 60. Geburtstag, zu dem ihm einige Sportfreunde die Glückwünsche übermittelten. Dirk Holz und Benjamin Schäfer M20 holten sich im Tri-Cup mit 408 bzw. 360 Punkten Platz 9 und 11. Oldie Stefan Barthel hatte nach seiner Leisten -OP trotzdem noch 6 Starts beim Tri-Cup und kam auf 224 Punkte und Platz 26. Die leuchtenden Tri-HGWaii-Trikots waren bei allen 12 Cup-Wettkämpfen, vom Wintertriathlon Anfang März, über Swim & Run, Duathlon, Triathlon und bis zum Crossduathlon im Oktober vertreten. Anfang Juni in Papendorf war die Zahl der Tri-HGWaii Starter und die Anzahl der Podestplätze am größten. A. Mahnke stand bei allen Cupwettkämpfen auf dem Treppchen. Nur in Papendorf musste er sich vom Vereinskameraden Dr. Jürgen Kühne in seiner AK geschlagen geben. Ilka Jäkel W25, Sven Waschow M30 und Marcus Wöllner M20 schafften in der Gesamtwertung als 2. bzw. 3. den Sprung aufs Podest. Alle HSG-Frauen konnten in ihren AK Podestplätze erkämpfen.
Benjamin Schäfer als HSG Neueinsteiger hatte beim Warener Duathlon Ende April mit einem Reifenschaden bei Kilometer 2 großes Pech, wurde aber beim Warener Triathlon Ende Juli über die Mitteldistanz (2/80/20) mit einem Altersklassensieg belohnt. Bei allen Starts konnte er seine Vorteile beim Schwimmen voll ausnutzen und war immer schnellster HSGer.
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Petra Krause W20 stieg erst Mitte 2009 richtig ins Wettkampfgeschehen beim Laufen und beim Triathlon ein. Beim Schweriner Triathlon absolvierte sie ihre 1. olympische Distanz und dies als AK-Siegerin. Nur wenige Wochen später gelang ihr Gleiches bei den Landesmeister-schaften in Güstrow ebenfalls über die olympische Distanz, wo sie den Landesmeistertitel der AK-W20 erringen konnte. Mit den Erfolgen stieg ihre Begeisterung an den Wettkämpfen und bei mehreren Starts wäre auch sie im Tri-Cup sehr erfolgreich gewesen.
Da der Rostocker Triathlon wieder am gleichen Tag wie der Staffelmarathon statt fand, absolvierte Benjamin Schäfer einen Doppelstart, -vormittags in der Staffel in Neubrandenburg 5,6km, wo er alles gab, und -nachmittag in Warnemünde Triathlon über die olympische Distanz. Mit einer tollen Zeit von 2:03:18 Std. schrammte er trotzdem noch am Podest vorbei. Auch Ilka Jäkel W25 war in Schwerin über die Sprintdistanz (2.GW, 1.AK) und in Rostock über die olympische Distanz (4.GW, 1.AK) erfolgreich.
Beim Güstrower Crossduathlon, dem "Härtesten im Norden", vertraten Ralf Eichhorst M40, Alfred Mahnke M60 und Dirk Holz M20 die HSG-Farben. Dirk Holz wurde 2. der Gesamtwertung und AK-Sieger, A. Mahnke wurde AK-Sieger, während Ralf Eichhorst auf der anspruchsvollen MTB-Strecke nach einem Reifenschaden aufgeben musste.
Für alle war der Schweriner Triathlon der schönste Wettkampf 2009. Als Citytriathlon, mit Schwimmstart neben der Buga im Burgsee und Laufen über 4 Runden durch die Stadt sowie am Pfaffenteich vorbei war es ein zauberhaftes Ambiente. Der Sprecher im Wechselgarten und Zielbereich lobte die Leistungen unserer Teilnehmer mit den leuchtenden Tri-HGWaii-Trikots. Alle freuen sich schon auf diesen Triathlon 2010.
Außerhalb vom Tri-Cup von MV gab es weitere tolle Leistungen. So erzielte Stephan Wiersbitzky M20 beim Iron-Tower Ferropolis in
Sachsen-Anhalt über die olympische Distanz einen hervorragenden 6. Platz von 174 Männern.
Auch Marcus Wöllner M20 brachte beeindruckende Leistungen. Leider trat er bedingt durch Stürze bei einem Radrennen in Linstow verletzungsbedingt nicht mehr an.
Nicht vergessen werden darf der AK-Sieg von Dirk Holz M20 beim Ostsee-Man in Glücksburg über
die Iron-Man-Distanz (3,8/180/42). Völlig erschöpft erfuhr Dirk erst viel später von seinem Sieg.
Hier waren mit Torsten Münchberger, Michael Greifzu und Ilka Jäkel sowie Stefan Barthel, Alfred Mahnke und Torsten Last auch 2
HSG-Staffeln erfolgreich am Start. Für alle, aber besonders für die Schwimmer Torsten M. und Stefan B. war das Ambiente vor dem
Start beeindruckend.
Beim erstmalig ausgetragenen Ostseekid im Rahmen des Ostsee-Man war es für den Triathlonnachwuchs, den fast 10jährigen Markus Eggert,
über 150 m Schwimmen und 800m Laufen eine wertvolle Erfahrung in einem derartigen Wettkampf. Der Spaß und das Durchhalten bei 18Grad
kaltem Wasser standen hier im Vordergrund.
Um so glücklicher war Markus Eggert als er eine Woche später beim 2. Aquakid in Güstrow für die Schülergruppe B /10-11 Jahre/ 200m Schwimmen und 1000m Laufen als Erster ins Ziel lief. Mindestens genauso wichtig war aber auch das ergatterte Autogramm von Britta Kamrau, die traditionell den Startschuss für die unterschiedlichen Distanzen gab.
Auch Quadrathlon stand wieder im Wettkampfterminkalender. Mitte August erkämpfte sich Stefan Barthel M65 in Ahrendsee bei den Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Kanu und 5km Lauf) den Titel in seiner AK.
Bereits eine Woche später startete er im tschechischen Sedlcany (südlich von Prag) bei der Weltmeisterschaft über die Mitteldistanz (1,3/8/40/10km) bei widrigen Bedingungen (Regen) und auch hier holte er sich den Titel in seiner AK. Simone Eichhorst W40 begleitete ihn und startete über die Sprintdistanz, bei der sie ihre AK gewinnen konnte.
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Am ersten September-Wochenende stand die Europameisterschaft über die Sprintdistanz in Köln auf dem Plan. Erste Wehwechen nach 8 Wochen ohne nennenswerte Trainings- und Wettkampfpause hielten den HSG-Oldie nicht von einem Start ab, denn er wollte das Trippel. Eingegliedert in einen Sprinttriathlon mit über 1200 Teilnehmern und einer kleinen Fantruppe von Tri-HGWaii holte er sich auch hier den Titel in seiner AK und verwirklichte sein großes Ziel (Bild mit 3 Medaillien).
Ausgehend von den sehr guten Leistungen von Stephan Wiersbitzky, Benjamin Schäfer, Marcus Wöllner und Dirk Holz sowie der Rückkehr von Sven Waschow gibt es Überlegungen 2010 ggf. wieder ein Regionalligateam zu bilden, aber wer macht den Chef !?
Das mit einem ordentlichen Schwimmtrainer Christian Kaschade (Kaschie) durchgeführte Schwimmtraining zahlt sich aus, was die Leistungen im Schwimmen beweisen.
Die Neuregelung der DTU, dass die Triathlonzeitschrift nicht mehr mit dem DTU-Startpass verbunden ist, führte dazu, dass viele, auch einige HSGer, auf den Startpass für 2010 verzichten werden.
Stefan Barthel